Viele Grüße aus Litauen! Nach einer kleinen Erkundungstour in der Umgebung des Hotels sind wir wieder in unserem Hotelzimmer gelandet und ich versuche mal die ersten Eindrück zusammen zu fassen. Irgendwie gibt’s schon mehr zu berichten, als ich für den ersten Abend erwartet hätte. Aber schön der Reihe nach …
Die Anfahr nach Frankfurt war soweit unproblematisch. Das Boarding ging pünktlich los, aber dann gab’s im Flugzeug die erste schlechte Nachricht: Auf Grund des Ferienbegins sind wir auf zugewiesene Zeitslots angwiesen, was bedeutet, daß wir erst ca. eine Stunde später starten dürfen. Wir sollten aber schonmal an Bord kommen, für den Fall, daß es kurzfristig Änderungen gibt. Zum Glück trat dieser Fall dann auch ‘ne Viertelstunde später ein: Wir dürfen doch schon starten!
In Vilnius stellt sich dann die große Frage: Auf Nummer sicher gehen und für 50 Lt (ca. 15 Euro) mit dem Taxi in’s Hotel fahren oder für 1,5 Lt (ca. 45 Cent) mit dem Bus? Als dekadenter Stier hätte ich natürlich das Taxi genommen. Beim Verlassen des Flughafens steht aber gerade die richtige Busline bereit und wir nehmen diese. Ich nutze meine Chance, eine gute Tat für diesen Tat zu vollbringen: Großzügig spendiere ich einem netten Kanadier seine Busfahrt in’s Zentrum, da er nur Euros dabei hat. Wir plaudern ein bißchen, wobei ich im Gegensatz zu Uwe nicht mitbekommen, daß der Kanadier gar nicht zur Europython will. Im nachhinein erklärt das auch den seltsamen Blick als ich mich mit “see you tomorrow” verabschiede …
Unittelbar vor dem Hotel muß ich das erste Bild machen:

Diese Lokalität liegt unmittelbar vor unserem Hotel, dem angeblich größten Konferenzhotel in der Hauptstadt von Litauen! Da kann sich jetzt jeder seinen Teil denken.
Im Hotel gab’s dann die zweite schlechte Nachricht: Unser Zimmer wurde storniert - warum auch immer. Nach einem kurzen Adrenalinschub kam Gott sei Dank schnell die Entwarnung: Es waren noch Zimmer frei!
Wir packen aus, stellen erfreut fest, daß das WLAN funktioniert und machen uns dann auf Erkundungstour. Da es schon langsam dunkel wird, ist das mit dem Fotographieren so ‘ne Sache. Hier trotzdem schon mal ein paar Eindrücke:
Unser Hotel …

Eine Häuserzeile auf der anderen Seite des Flußes. Von weitem sieht hier vieles ziemlich alt und cool aus, aus der Nähe dann eher verfallen und verkommen …

Wer kann sowas ausprechen?

Der Bedarf an solchen Locations scheint hier recht hoch zu sein. Sonderbarer Weise ist das der einzige Fall, in dem ich grob erraten konnte, was die Wörter wohl heißen sollen …

Die Busse hier dürfen nicht frei fahren, sondern müssen an die Leine. Fand ich witzig …

Soweit erstmal … to be continued tomorrow! 